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Strom ist keine Schätzung.

Netzverlauf der drei Phasen am Zählpunkt 11,6 Stunden am Zählpunkt einer Anlage, jede Phase einzeln aufgezeichnet. Um 16:31 zieht L1 11,92 kW, während die schwächste Phase bei 7,90 kW steht. Der Durchschnitt der drei liegt in derselben Minute bei 9,85 kW - eine Auslegung nach diesem Mittel wäre 2,07 kW zu klein. -4 0 4 8 12 kW 14:00 16:00 18:00 20:00 22:00 L1 11,92 kW L3 9,74 kW L2 7,90 kW 16:31 durch drei: 9,85 kW unter 0: Einspeisung ins Netz Netzverlauf der drei Phasen am Zählpunkt 11,6 Stunden am Zählpunkt einer Anlage, jede Phase einzeln aufgezeichnet. Um 16:31 zieht L1 11,92 kW, während die schwächste Phase bei 7,90 kW steht. Der Durchschnitt der drei liegt in derselben Minute bei 9,85 kW - eine Auslegung nach diesem Mittel wäre 2,07 kW zu klein. -4 0 4 8 12 kW 13:00 16:00 19:00 22:00 L1 11,92 kW L3 9,74 L2 7,90 16:31 durch drei: 9,85 kW unter 0: Einspeisung ins Netz

Messen statt schätzen.

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Ein Beispiel

Ein Prozent aus dem Netz. In einem Jahr.

Wohnhaus mit Holzfassade und grünen Fensterläden am Hang, im Abendlicht. Unterhalb des Hauses steht eine aufgeständerte Photovoltaikanlage in der Wiese, hinter einem Holzzaun an der Zufahrt.
36 Module zu 445 Wp, aufgeständert in der Wiese. Auf das Dach wollte sie der Kunde nicht — die Anlage richtet sich nach dem Haus, nicht umgekehrt.

Ein Wohnhaus, seit dem Frühjahr 2025 in Betrieb. An derselben Anlage hängen der Haushalt, die Warmwasserbereitung, die Heizungsunterstützung und das Auto.

Verbrauch im Jahr
12.102 kWh
davon aus dem Netz
126 kWh
direkt von der Sonne
8.917 kWh
über die Batterie
3.059 kWh
Eigenversorgung
99 %

Gemessen im VRM-Portal der Anlage über zwölf Monate · Stand 1. Oktober 2026

Woran der Strom geht

Warmwasser und HeizungZwei Heizstäbe mit je 6 kW, stufenlos geregelt über my-PV. Was gerade übrig ist, geht ins Wasser statt ins Netz. Im Sommer wird gar nicht mehr eingeheizt; der Kunde berichtet, dass er sich auch sonst einiges an Holz für die Heizung spart.
Das AutoDie Ladestation hängt an derselben Anlage und lädt, wenn die Sonne da ist.
Der Rest der NachtWas der Tag übrig lässt, trägt die Batterie: 3.059 der 12.102 Kilowattstunden kamen aus dem Speicher, nicht aus dem Netz.

Im Technikraum

Technikraum der Anlage: oben an der Wand drei blaue Victron MultiPlus-II nebeneinander, links daneben die AC-Verteilung hinter einer durchsichtigen Tür. Darunter die schwarze PowerLink-Verteilung mit GX-Touch-Display und einer Reihe orange und schwarz gekennzeichneter DC-Leitungen, links davon ein blauer SmartSolar-Laderegler und ein Not-Aus-Taster. Unten links ein grauer Fronius-Symo-Wechselrichter, rechts der blau-graue Batterieschrank.
Module
36 × 445 Wp
Modulleistung
16,02 kWp
PV-Wechselrichter
Fronius Symo
Wechselrichter
3 × MultiPlus-II 48/5000
Speicher
6 × Pylontech US5000
Speicher, nutzbar
27,4 kWh
DC-Verteilung
PowerLink System

Die Verteilung zwischen Batterie und Wechselrichtern ist unsere eigene: PowerLink System, mit dem GX-Display in der ersten Kammer. Darüber die drei MultiPlus-II, darunter der Fronius für die Module, rechts der Batterieschrank.

Der kleine Laderegler links ist kein Rest, sondern Absicht. Die Module liefern über den Fronius ins Wechselstromnetz — und der Fronius braucht ein Netz, um überhaupt zu arbeiten. Bei Stromausfall mit leerem Speicher stünden beide still: der MultiPlus kann ohne Batterie kein Netz aufbauen, der Fronius ohne Netz keinen Strom liefern. Ein eigener Modulstrang geht deshalb über einen SmartSolar-Laderegler direkt auf die Batterie. Der lädt auch dann, wenn sonst alles aus ist — die Anlage kommt aus eigener Kraft wieder hoch, ohne Netz und ohne Aggregat.

Was sie gekostet hat

Was die Anlage gekostet hat, brutto
28.700 €
davon je Jahr, auf zwanzig Jahre verteilt
1.435 €
So teuer ist damit eine eigene Kilowattstunde
12 Cent
Dieselbe Kilowattstunde aus dem Netz
33 Cent
Strom, den das Haus dadurch nicht kauft
3.952 € im Jahr

Break-even

7 Jahre 3 Monate

Saldo der Anlage über zwanzig Jahre: Start bei minus 28.700 Euro, Nulldurchgang nach 7 Jahre 3 Monate, nach zwanzig Jahren plus 50.342 Euro. 0 5 10 15 20 Jahre +50.342 €

Die 12 Cent sind die Anschaffung, verteilt auf zwanzig Jahre und geteilt durch die Kilowattstunden, die das Haus im Jahr selbst deckt — der Preis, zu dem dieses Haus seinen eigenen Strom herstellt. Zwei Dinge fehlen bewusst in der Zahl: die Einspeisung (6 Cent je Kilowattstunde) ist nicht eingerechnet, sie verkürzt die Zeit zusätzlich. Und der Teil, der in die Heizstäbe geht, hätte ohne Anlage nicht Strom gekostet, sondern Holz — dort ist die Ersparnis in Euro kleiner als 33 Cent. Der Break-even ist damit das optimistische Ende einer Spanne, nicht ihr Mittelwert.

Eine Anlage wie diese anfragen

Ein Beispiel

Zwei Häuser — ein Stall — ein Speicher.

Blick über ein Ziegeldach, auf dem Photovoltaikmodule verlegt sind. Ein Ladekran hebt ein Modulpaket über das Dach, dahinter ein gelbes Bauernhaus und eine hügelige Landschaft mit Wiesen und Wald.
48 Module zu 430 Wp. Unterkonstruktion und Montage hat der Kunde selbst übernommen — wir haben geplant, geliefert und angeschlossen.

Drei Gebäude an einer Anlage: zwei Wohnhäuser und ein Stall. In einem der Häuser lief bereits eine Photovoltaikanlage — sie bleibt, wo sie ist, und wird über einen Energy Meter per Modbus mitgeführt.

Erzeugt im Jahr
31.200 kWh
davon ins Netz
24.300 kWh
Verbrauch der drei Gebäude
6.100 kWh
davon aus dem Netz
310 kWh
Eigenversorgung
95 %

VRM-Portal, 1. November 2024 bis 1. November 2025

Was daran besonders ist

Drei Gebäude, eine AnlageZwei Wohnhäuser und ein Stall hängen an demselben Speicher. Was das eine Gebäude nicht braucht, geht ins andere, statt ins Netz.
Die bestehende PV bleibtIm zweiten Haus lief schon eine Photovoltaikanlage. Sie wurde nicht ersetzt, sondern vollständig eingebunden — ihr Wechselrichter meldet über einen Energy Meter per Modbus, was er liefert. Der Ertrag geht in den Speicher und wird im Haus wiederverwendet.
Montage beim KundenModule und Unterkonstruktion hat der Kunde selbst aufgebaut. Planung, Material und der elektrische Teil kamen von uns — wer selbst anpackt, zahlt weniger.

Im Technikraum

Technikraum der Anlage: links ein offener blau-weißer Batterieschrank mit zehn übereinander eingeschobenen Pylontech US5000, rechts an der Wand drei blaue Victron MultiPlus-II nebeneinander, daneben ein GX-Touch-Display und die AC-Verteilung. Darunter die schwarze PowerLink-Verteilung mit den roten und schwarzen DC-Leitungen, ein SmartSolar-Laderegler und ein Fronius-Wechselrichter.
Module
48 × 430 Wp, TrinaSolar
Modulleistung
20,64 kWp
Wechselrichter
3 × MultiPlus-II 48/5000
Speicher
10 × Pylontech US5000
Speicher, nutzbar
45,6 kWh
DC-Verteilung
PowerLink System

Die ältere Anlage musste nicht weichen. Ihr Wechselrichter ist vollständig eingebunden: ein Energy Meter meldet über Modbus, was er gerade liefert, und das System rechnet damit. Was im Haus niemand braucht, lädt den Speicher und wird abends wieder entnommen, statt ins Netz zu gehen. Austauschen hätte Geld gekostet und nichts gebracht.

Was sie gekostet hat

Was die Anlage gekostet hat, brutto
36.939,98 €
Förderung für Speicher und Notstrom
rund ein Drittel davon
Strom, den die Häuser nicht kaufen, zu 33 Cent
1.911 € im Jahr
Strom, der ins Netz geht, zu 6 Cent
1.458 € im Jahr
Was die Anlage damit im Jahr bringt
3.369 €

Break-even

7 Jahre 4 Monate

Saldo der Anlage über zwanzig Jahre: Start bei minus 24.627 Euro, Nulldurchgang nach 7 Jahre 4 Monate, nach zwanzig Jahren plus 42.747 Euro. 0 5 10 15 20 Jahre +42.747 €

Der Preis ist ohne die Montage der Module und der Unterkonstruktion — die hat der Kunde selbst übernommen. Gerechnet mit 33 Cent brutto für Netzstrom und 6 Cent für die Einspeisung. Ohne die Förderung wären es 11 Jahre. Für diese Anlage wurde eine Förderung für den Speicher und für die Notstromversorgung beantragt; sie hat rund ein Drittel der Anlagenkosten wieder hereingespielt.

Eine Anlage wie diese anfragen

Ein Beispiel

Das Netz fällt aus. Im Haus merkt es niemand.

Blick entlang eines Ziegeldachs mit schwarzen Photovoltaikmodulen in der Morgensonne, dahinter ein Tal mit Wiesen, Wald und einzelnen Häusern.
Vollflächig schwarze Module auf dem Dach des Neubaus. Den Hauptteil der Modulmontage hat der Kunde selbst übernommen.

Ein Neubau mit Netzersatz: fällt das Netz aus, übernehmen die drei Wechselrichter in weniger als 20 Millisekunden, und im Haus läuft alles weiter. Die Haussteuerung hängt mit drin.

Erzeugt im Jahr
10.428 kWh
davon ins Netz
5.052 kWh
Verbrauch
4.946 kWh
davon aus dem Netz
354 kWh
Eigenversorgung
93 %

VRM-Portal, die letzten zwölf Monate

Was daran besonders ist

Netzersatz, nicht nur SpeicherEine Netzumschaltbox trennt das Haus bei Ausfall vom Netz, die Wechselrichter bauen es selbst wieder auf — 15 kVA, in unter 20 Millisekunden. Rechner und Heizung laufen durch.
Loxone hört mitDie Anlage ist über Modbus in die Loxone-Steuerung eingebunden. Was gerade übrig ist, meldet sie dorthin — die Steuerung entscheidet, was damit geschieht.Loxone und Victron
Platz für mehrDem Kunden war wichtig, später erweitern zu können. Aus vier geplanten Speichermodulen wurden sechs, und im Schrank ist weiter Platz: ein Modul mehr ist ein Einschub, kein Umbau.

Im Technikraum

Zwei Ansichten desselben Technikraums nebeneinander. Links ein grauer Fronius-Symo-Wechselrichter unter der AC-Verteilung, daneben ein Not-Aus-Taster, zwei grüne Zählerkästen, ein blauer SmartSolar-Laderegler und der blau-weiße Batterieschrank mit den Pylontech-US5000-Modulen. Rechts dieselbe Ecke von der anderen Seite: drei blaue Victron MultiPlus-II an der Wand, darunter die schwarze PowerLink-Verteilung mit den roten und schwarzen DC-Leitungen, daneben Wasserleitungen.
Wechselrichter
3 × MultiPlus-II 48/5000
Inselleistung
15 kVA, Umschaltung unter 20 ms
Speicher
6 × Pylontech US5000
Speicher, nutzbar
27,4 kWh
Laderegler
SmartSolar MPPT 250/70
PV-Wechselrichter
Fronius Symo 15
Zentrale
Cerbo GX mit GX Touch 70
DC-Verteilung
PowerLink System

Was sie gekostet hat

Was die Anlage gekostet hat, brutto
24.000 €
Förderung
rund ein Viertel davon
Strom, den das Haus nicht kauft, zu 33 Cent
1.515 € im Jahr
Strom, der ins Netz geht, zu 6 Cent
303 € im Jahr
Was die Anlage damit im Jahr bringt
1.818 €

Break-even

9 Jahre 11 Monate

Saldo der Anlage über zwanzig Jahre: Start bei minus 18.000 Euro, Nulldurchgang nach 9 Jahre 11 Monate, nach zwanzig Jahren plus 18.370 Euro. 0 5 10 15 20 Jahre +18.370 €

Gerechnet mit 33 Cent brutto für Netzstrom und 6 Cent für die Einspeisung, auf ein volles gemessenes Jahr. Ohne die Förderung wären es 13 Jahre 2 Monate. Für diese Anlage wurde eine Förderung beantragt; sie hat rund ein Viertel der Anlagenkosten wieder hereingespielt. Dass der Break-even trotzdem später liegt als bei den anderen beiden, hat einen Grund: dieses Haus verbraucht weniger, als die Anlage liefert — über die Hälfte des Stroms geht zu 6 Cent ins Netz, statt 33 Cent zu ersetzen. Jede Kilowattstunde, die im Haus bleibt, ist 27 Cent mehr wert.

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Leistungen

Ganz oder in Teilen.

  1. Messen

    Netzmessung

    Wochenlange Aufzeichnung am Zählpunkt, bevor irgendetwas bestellt wird. Die Auslegung folgt den Daten.

  2. Rechnen

    Auslegung

    Wechselrichter, Speicher und Laderegler passend zu Verbrauch und Dach — bis zur fertigen Stückliste.

  3. Bauen

    Aufbau und Inbetriebnahme

    Montage, Verkabelung und Konfiguration von Cerbo GX, ESS und Netzeinspeisung. Kabel konfektionieren wir selbst.

  4. Bleiben

    Betreuung

    Nach der Übergabe bleibt derselbe Ansprechpartner erreichbar, samt Firmware-Pflege für die Geräte.

In Teilen

ErweiternSpeicher nachrüsten, einen zweiten Wechselrichter dazu, Notstromumschaltung ergänzen. Gerechnet wird gegen das, was schon da ist.
Fehler suchenDer Speicher wird nicht voll, die Einspeisung regelt gegen sich selbst, die Werte im VRM passen nicht zusammen. Erst mitschreiben, dann die Ursache benennen.
Nur die AuslegungSie haben ein Angebot vorliegen und wollen wissen, ob die Größen stimmen. Nachgerechnet aus einer Messung, nicht aus dem Katalog.
Nur die EinstellungCerbo GX, ESS, Netzeinspeisung, VRM. Vor Ort oder aus der Ferne, auch an Geräten, die längst hängen.
Eine Steuerung dazuÜberschuss in den Heizstab, Einspeisung nach EVU-Signal, Lastspitzen kappen.Node-RED am Cerbo
Nur MaterialPowerLink-Verteilung, Batterieleitungen nach Maß mit aufgepressten Schuhen, Kleinteile.Kabel nach Maß

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