Node-RED
Regelungen, die es ab Werk nicht gibt.
Wofür
Was sich damit lösen lässt.
Verwerten
Überschuss statt Einspeisung
Heizstab, Boiler, Wärmepumpe, Ladestation. Geschaltet wird nach dem, was wirklich übrig ist — gerechnet aus Netz, Batterie und dem, was schon läuft; mehrstufig, wenn es mehr als einen Verbraucher gibt.
Begrenzen
Einspeisung und Bezug
Einspeiselimit nach Signal des Netzbetreibers, nach Uhrzeit oder nach Batteriestand. Lastspitzen am Netzanschluss kappen, damit der Anschlusswert reicht.
Verbinden
Mehrere Quellen
Generator, Wasserkraft, ein zweites Wechselrichtersystem: Leistung führen, Vorrang festlegen und jede Quelle getrennt zählen, damit im VRM ablesbar bleibt, woher der Strom kam.
Bedienen
Werte, die es im Menü nicht gibt
Ein Schieberegler, ein Zahlenwert, ein eigener Zähler — angelegt als virtuelles Gerät. Danach am GX-Display, in der App und im VRM sichtbar, ohne zusätzliche Hardware.
Projekt
Heizen mit dem, was sonst ins Netz ginge.
Gebäude
Eine Regelung, mehrere Gebäude
Die Heizstäbe stehen nicht neben dem Cerbo, sondern in der Lackiererei und in der Waschhalle. Dort sitzt je ein Schaltaktor (Shelly) in der Verteilung, erreicht über das Netzwerk des Betriebs. Eine Steuerleitung vom Cerbo in jedes Gebäude braucht es nicht.
Schütze
Der Aktor schaltet nur den Schütz
Die Leistung der Heizstäbe führen Schütze in der Verteilung; der Aktor betätigt nur deren Spule.
Rückmeldung
Warnung am GX, wenn ein Aktor nicht antwortet
Jeder Aktor bestätigt jeden Befehl: ob er geschaltet hat und wie lange er noch eingeschaltet bleibt.
Antwortet ein Aktor eine Minute lang nicht, steht am GX eine Warnung mit dem Namen des Speichers; antworten wieder alle, folgt die Entwarnung. Auf Wunsch fällt zusätzlich ein Relais am GX ab, etwa für eine Störleuchte. Die Anzeige der Heizleistung zählt die Nennleistung der Stufen, die ein Aktor als eingeschaltet bestätigt hat.
Frist
Jeder Befehl hat eine Frist
Eingeschaltet wird immer für zwei Minuten; solange eine Stufe laufen soll, erneuert der Regler den Befehl alle 40 Sekunden. Fällt der Cerbo aus, hängt das Netzwerk oder steht Node-RED, schalten die Aktoren von selbst ab.
Erneuert ein Aktor seine Frist nicht, sperrt der Regler alle Stufen, bis das geklärt ist.
Projekt
Die Leistungsspitze, die keiner braucht.
Vorher
Ein Sprung von null auf alles
Erreicht die Batterie ihren Mindestladestand, hört das ESS auf zu entladen — und der ganze Hofbedarf hängt am Netz, auf einen Schlag. Aus null werden zehn Kilowatt in derselben Viertelstunde.
Für die Netzgebühr zählt genau dieser Ausschlag, und er zählt den ganzen Monat. Verbraucht wurde nicht mehr Strom als vorher, bezahlt wird trotzdem mehr.
Nachher
Der Bezug fängt früher an und steigt langsam
Statt am Mindestladestand umzuschalten, beginnt der Bezug zwanzig Prozentpunkte darüber — mit wenigen hundert Watt. Er steigt mit sinkendem Ladestand entlang einer Kurve, geschrieben wird der Netzpunkt-Sollwert des ESS.
Die Batterie wird dadurch langsamer leer, und die Leistung, die am Ende gebraucht wird, verteilt sich über Stunden statt über eine Viertelstunde. Die Spitze entsteht gar nicht erst.
Die Kurve
Flach am Anfang, steil am Ende
Wie steil sie ansteigt, gibt die Aggressivität vor: bei 5 ist der Exponent 1,6. Bei 20 % Ladestand stehen 3,3 kW am Netzpunkt, bei 15 % sind es 6,3 kW, die volle Grenze von 10 kW erst am Mindestladestand.
Das ist der Sinn der Form: solange die Batterie noch etwas hat, wird nur wenig zugekauft. Erst wenn sie wirklich leer wird, geht es schnell — und dann steht die Anlage nicht ohne Strom da.
Bedienung
Vier Regler auf dem Panel
Netzregelung an oder aus, Regelbereich, maximale Bezugsleistung, Aggressivität. Wer die Regelung abschaltet, bekommt den festen Netzpunkt zurück, den er selbst eingestellt hat — ohne dass jemand Node-RED öffnen muss.