Für Fachbetriebe
Sie installieren. Victron machen wir.
Elektro- und PV-Betriebe, die Victron verbauen, stehen früher oder später vor denselben Fragen: Wie groß muss der Speicher wirklich sein? Welches Kabel kommt wohin, und mit welchem Querschnitt? Wie wird die Anlage programmiert? Warum regelt sie gegen sich selbst? Wie kommt der Überschuss in den Heizstab?
Wir übernehmen genau diesen Teil — als Zulieferung an Ihren Auftrag. Gegenüber Ihrem Kunden treten Sie auf.
Leistungen
Was Sie zukaufen können.
Einzeln beauftragbar — Sie brauchen nicht das ganze Paket.
01
Netzmessung beim Endkunden
Messtechnik am Zählpunkt, mehrere Wochen, alle drei Phasen einzeln. Daraus ein Bericht für Ihren Kunden: Tagesverlauf, Phasenlast, Autarkie, Amortisation — hochgerechnet aufs Jahr, denn die Winterdeckung ist die Obergrenze. Eine Sommermessung allein führt in die Irre: bei einer Anlage lagen Juli- und Jahreswert 21 Prozentpunkte auseinander.
02
Auslegung mit Nachweis
Speichergröße, Wechselrichter, Stückliste — gerechnet aus der Messung, nicht aus dem Katalog. Bemessen wird für den Inselbetrieb: maßgeblich ist die Höchstlast der stärkstbelasteten Phase. Zu jeder Baugröße stehen die Überlaststunden pro Jahr im Bericht — damit begründen Sie im Kundengespräch den größeren, oder eben nicht.
Dazu die DC-Seite: Querschnitt, Absicherung, Länge. Batterieleitungen fertigen wir auf 0,1 m genau mit aufgepressten Schuhen — dann wird auf der Baustelle nicht mehr abgelängt.
03
Inbetriebnahme und Konfiguration
Cerbo GX, ESS, MultiPlus, Laderegler, Batteriemanagement, VRM. Vor Ort oder aus der Ferne, während Sie verdrahten. Was eingestellt wurde, bekommen Sie schriftlich.
04
Steuerungen in Node-RED
Überschuss in Heizstab oder Wärmepumpe, Einspeiselimit nach EVU-Signal, Lastspitzen kappen, mehrere Quellen zusammenführen. Läuft im Cerbo selbst, ohne zusätzliche Steuerung im Schrank. Vier Beispiele aus dem Betrieb
05
Wenn eine Anlage klemmt
Regelung, die gegeneinander arbeitet. Werte, die nicht stimmen. Ein Speicher, der nicht voll wird. Auch an Anlagen, die Sie nicht selbst gebaut haben. Erst mitschreiben, dann die Ursache benennen, dann beheben — und wenn sich etwas nicht lösen lässt, sagen wir das.
06
Rückendeckung im laufenden Betrieb
Fernzugriff, Auswertung der Verläufe, Anpassung der Regelung, wenn sich beim Kunden etwas ändert. Die Anlage bleibt Ihre Kundenbeziehung; wir stehen dahinter, nicht davor.
Ablauf
Wie eine Zusammenarbeit läuft.
01
Kontakt und Projektbesprechung
Was der Kunde will, was schon steht, wo es hakt und wie weit Sie selbst gehen wollen. Ein Zählpunkt und die letzte Jahresabrechnung reichen als Anfang.
02
Messung
Messtechnik wird gestellt und angeschlossen, sie läuft mehrere Wochen mit. Der Betrieb Ihres Kunden merkt davon nichts.
03
Bericht
Auswertung und Auslegung als Dokument. Er gehört Ihnen — auch dann, wenn daraus kein Auftrag wird.
04
Stückliste
Was zu bestellen ist, gerechnet aus der Auslegung. Sie kalkulieren damit Ihr Angebot an den Kunden.
05
Aufbau
Sie verdrahten, wir richten ein und programmieren. Die Elektroarbeiten am Netzanschluss bleiben bei Ihnen.
Werkzeug und Material
Was Sie dazu bekommen.
Software
PowerPilot
Das Programm, mit dem wir auslegen — Sie können damit auch selbst planen. Anlagenbuch, Stückliste, Einkaufs- und Verkaufssicht, Aufschläge, Stundensätze, Prüfprotokoll nach OVE E 8101. Abgerechnet wird je freigegebenem Endkunden; planen und rechnen bleibt unbegrenzt frei. Zu PowerPilot
Material
Teile mit Nettopreisen
PowerLink-Verteilung, Batterieleitungen nach Maß, Kleinteile. Dieselben Artikel wie im Shop, mit dem Nettobetrag daneben. Zu den Nettopreisen
Ehrlich gesagt
Was hier nicht steht.
Es gibt keine Preisliste für die Leistungen, weil der Aufwand aus der Anlage entsteht. Was sich vorher nennen lässt, ist der Aufwand für die Messung — fragen Sie danach, dann steht er im ersten Gespräch. Feste Partnerkonditionen, Gebietsschutz oder Schulungen gibt es derzeit nicht; wenn Sie eines davon brauchen, schreiben Sie es in die Anfrage.
Weiter
Womit wir anfangen.
Schicken Sie uns die Anlage, um die es geht — oder das, was Sie davon schon wissen. Ein Zählpunkt, ein Schaltplan oder ein Foto vom Verteiler reicht als Anfang.